Wir über uns PDF Drucken E-Mail

Herbertscher-CHor                     

Foto: Heinz Müller, Lengfeld

Der Herbertsche Chor "Eintracht 1847" Höchst im Odenwald e.V. wurde im Jahre 1847                             ursprünglich als Männergesangverein gegründet.                                                                      


Von 1906 bis 1976 wurde er von drei Chorleitern der Dirigentenfamilie Herbert geleitet und

bekam so seinen heutigen Namen.

1949 gründete Richard Herbert den gemischten Chor und formte ihn zu einem leistungsfähigen      

Ensemble.

Nach dem Tod von Richard Herbert im Jahre 1977 fand der Chor mit Klaus Georg Müller wieder

einen versierten Chorleiter, der die Chorarbeit seit nunmehr 33 Jahren zielbewusst und

erfolgreich fortsetzt.

Zahlreiche Konzerte sowie Rundfunk-,  Schallplatten- und CD-Aufnahmen wurden unter seiner

Leitung realisiert. 

Seit nun fast 50 Jahren besteht unsere Freundschaft zu den Sängerinnen und Sängern des

Silver Ring Choirs aus Bath in England. Erlebnisreiche und unvergessliche Auslandsreisen zu

unseren  Freunden zählen zu den Highlights. Nachdem wir zuletzt 2007 schöne und harmonische

Tage in Bath und Umgebung verbringen durften, feierten wir 2011 bei uns in Höchst   

50 Jahre Freundschaft  mit dem Silver Ring Choir. 

Auch mit  dem Chor aus unserer Partnerstadt Montmélian, dem Les Choeurs de la Citadelle,

verbindet uns eine langjährige Freundschaft. Wir erwarten den französischen Chor im Juni

in Höchst.

 

 

   Herbertscher Chor Eintracht 1847 Höchst

                      im Odenwald


            Weihnachtsfeier mit Ehrungen

Im Dezember beging der Herbertsche Chor seine traditionelle Weihnachtsfeier im festlich dekorierten Hotel Lust.

Die zweite Vorsitzende Karin Gläser führte durch das kurzweilige Programm und nahm auch die inoffiziellen Ehrungen vor.

Für die musikalische Untermalung sorgten neben dem Chorleiter Klaus G. Müller (Klavier) und dem Chor (Gesang) der Trompetenspieler Don Feidner mit einem befreundeten Klavierspieler.

Nachdem der bewährte Nikolaus Friedrich Fleck im letzten Jahr in den verdienten ‚Ruhestand‘ gegangen war, übernahm  Martin Mees dieses ehrenvolle Amt.  Er ließ in seinem gereimten Vortrag das vergangene Chorjahr Revue passieren. Wie es sich für einen Nikolaus gehört, gab es viel Lob, aber auch Tadel.

In zwei Fotoshows  wurde ein Überblick über Ereignisse des Jahres 2017 gegeben.                       Cornelie Zimmer zeigte per Beamer Fotos  vom Besuch des Silver Ring Choirs aus Bath in England.  Jörg Helfmann führte Bilder von einem weiteren Highlight des Chors, der Reise nach Rom mit Singen im Pantheon, vor.

Der Herbertsche Chor ehrte bei seiner Weihnachtsfeier langjährige Mitglieder.

Franziska Koch, Hiltraud Lutz (beide verhindert) und  Ulrich Wölfelschneider sind seit 10 Jahren aktive Mitglieder. Seit 30 Jahre singen nun schon Dorothea Dietz, Elena-Maria Helfmann und Friedel Schwinn.

 Gerhard Seibert, der nach aktiver Mitgliedschaft den Chor als passives Mitglied unterstützt, wurde für 40 Jahre Treue zum Chor gedankt.

Die passiven Mitglieder Paul Nuss (20 Jahre, seit 2017 aktiv), Ello Resch (30 Jahre) und Eckhardt Korte (40 Jahre) konnten ihre Ehrungen leider nicht persönlich entgegennehmen.

Die offiziellen Würdigungen nahm  Walter Mayer, Vorsitzender des Kreis-Chorverbands, vor.       Geehrt wurde Susanne Fleck, die nun seit 25 Jahren im Alt singt.  Auch die Sängerinnen Lucie Fröhlich  und Gabi Tomada nahmen Urkunden des Sängerkreis-Vorsitzenden in Empfang.  Sie können schon auf 40 Jahre aktive Mitgliedschaft zurückblicken.

Den Aktiven und Passiven sei an dieser Stelle sehr herzlich für ihre langjährige Treue und Unterstützung gedankt.

 

Bericht: Cornelie Zimmer

 

 Herbertscher Chor Eintracht 1847 Höchst im Odenwal

Musica Sacra – ein anspruchsvolles geistliches  Konzert

 

Der Herbertsche Chor Höchst veranstaltete sein traditionelles geistliches Konzert  Musica Sacra in der Christ-König-Kirche in Höchst.

Neben dem Posaunenchor Höchst unter der bewährten Leitung von Michael Bodensohn konnte der Männerchor  ‚Chorvereinigung Schimborn‘, geleitet von Werner Fleckenstein,  gewonnen werden.

Nach der Eröffnung des Konzerts durch den Posaunenchor begrüßte Martin Mees das Publikum und  die Ehrengäste.

Der Herbertsche Chor  begann seinen ersten Auftritt mit  ‚Alta Trinita Beata‘ aus dem 15. Jahrhundert. ‚Ave verum corpus‘ von Mozart und das  ‚Ave Maria‘ von Arcadelt folgten. Mit  ‚Signore delle Cime‘, einem in den italienischen Alpen verunglückten Bergsteiger gewidmet, beendete der Höchster Chor den ersten Teil.

Mit dem bekannten Kirchenlied ‚Lobet dem Herrn‘ leitete der Posaunenchor den ersten Auftritt des  Männerchors  ein.

Bei seinem letzten Chorvortrag ‚Stern, auf den ich schaue‘ von Otto Fischer kam der Solist Matthias Röll zum Einsatz. Er begeisterte die Zuhörer mit seiner sicheren und wohlklingenden Stimme.

Nach einer weiteren Einlage des Posaunenchors betrat der Gastgeberchor wieder die ‚Bühne‘.

Mit dem  gefühlvoll gesungenen ‚Abendfriede‘ von Josef Rheinberger begann der Chor den zweiten Teil.  Nach dem Gebet ‚The Blessing of Aaron‘ und ‚Laudate pueri, Dominum‘ beschlossen die Sängerinnen und Sänger  ihren Auftritt mit dem beliebten ‚Hallelujah‘ von Leonard Cohen, am Klavier begleitet von Chorleiter Klaus G. Müller.

‚Es will Abend werden‘ brachte der  Posaunenchor vor dem zweiten Auftritt des Männerchors zu Gehör.

Die  folgenden Lieder der Chorvereinigung  Schimborn, darunter ‚Beati Mortui‘ von Mendelssohn-Bartholdy, wurden  neben dem bereits erwähnten Matthias Röll noch von weiteren Solisten begleitet, darunter auch der Chorleiter Werner Fleckenstein.

Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Beifall für ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Konzert, das nur durch intensives und qualifiziertes Üben mit den Sänger/innen und den Bläsern ermöglicht wurde.  Als Ausdruck des Dankes erhielten die Dirigenten ein Weinpräsent.

 Auch Martin Mees, der das Programm gekonnt moderierte, der Hausherr Pfarrer Mamulski, die zweite Vorsitzende Karin Gläser und die Geschäftsführerin Anita Künnemann, die wie immer für einen reibungslosen Ablauf sorgte, wurde mit einem Präsent gedankt.

Nach der instrumentalen Einleitung durch den Posaunenchor sangen das Publikum und die Chöre zum Abschluss gemeinsam das bekannte Abendlied ‚Der Mond ist aufgegangen‘ nach einem Satz von Max Reger.

Der gastgebende Herbertsche Chor bedankt sich sehr herzlich bei seinem Publikum für sein Kommen und die Spendenbereitschaft.

Bericht: Cornelie Zimmer

      

 Herbertscher Chor singt im Pantheon in Rom

Als Chorleiter Klaus G. Müller dem Herbertschen Chor vorschlug nach Rom zu fahren, war die Interessentenliste schnell gefüllt.

Mitte Oktober flogen dann die Sängerinnen und Sänger des Höchster Chors mit Anhang und

Gästen nach Rom.

 Neben individuellen Besichtigungstouren in der ewigen Stadt hatte der Chor die einmalige

Gelegenheit, im Pantheon während einer Messe zu singen. Gute Kontakte des Chorleiters

ermöglichten dieses einzigartiges Erlebnis.                                                                                                  

Das Pantheon mit seiner gewaltigen Kuppel diente ursprünglich als antikes Heiligtum, bevor es

im Jahr  609 in eine christliche Kirche umgewandelt wurde.

 Den Abschluss dieser wunderbaren Reise bildete ein leckeres Abendessen in einer Osteria.

Für das gute Gelingen sorgten nicht allein das Kaiserwetter und die berühmten

Sehenswürdigkeiten Rom, sondern auch die gute Vorbereitung und Organisation durch unseren

Chorleiter, seiner Tochter Elena-Maria Helfmann und Karin Seibold.

Ihnen sei an dieser Stelle sehr herzlich gedankt.

Bericht: Cornelie Zimmer 

 

                                          PRESSEBERICHTE 

 

                 Klaus G. Müller 40 Jahre Dirigent

                    beim HerbertschenChor

 

                   Gelungene Überraschung

 

Statt Chorprobe  überraschten die Sängerinnen und Sänger des HCHs ihren Chorleiter Klaus G.

Müller mit einer Feier zu seiner 40-jährigen Dirigententätigkeit im Herbertschen Chor.

Mit dem Ausscheiden von Richard Herbert im Jahr 1976 musste der Vorstand sich nach einem

neuen Chorleiter mit entsprechenden Qualifikationen umsehen.

Bei der Suche stieß man auf Klaus G. Müller aus Mömlingen, der ein Musikstudium in Frankfurt

(Klavier und Gesang) und auch schon Erfahrungen als Chorleiter und Stimmbildner aufweisen

konnte.

Bevor Klaus Müller vom kritischen Vorstand akzeptiert wurde, musste er mehrere Probe-

Singstunden abhalten. Nun von seiner Qualität überzeugt, wurde er engagiert.

Ein erster Höhepunkt  knapp ein Jahr nach Übernahme des Chors war die Konzertfahrt nach

Reggio di Calabria. Diese eindrucksvolle Reise in den Süden Italiens wird allen Teilnehmern in

bester Erinnerung bleiben.

Auch die Besuche bei den Partnerchören in England, Frankreich und Italien, erfolgreiche

Teilnahmen an  Wettstreiten, beeindruckende Konzerte und Liederabende zeigen, dass die

Verantwortlichen vor vierzig Jahren eine gute Entscheidung getroffen hatten.

Musikalische Beiträge von Martin Mees und Wolfgang Geissel an der Gitarre lockerten die

Feier auf.

Karin Gläser als Nachrichten- Moderatorin und Traudel Schleich als italienische Reporterin

setzten die erste Zeit mit Klaus humorvoll in Szene.

Nach einem üppigen Büfett, das von den Chormitgliedern bereitgestellt wurde, beschloss

Cornelie Zimmer mit einer Fotoshow über „40 Jahre  Dirigent beim HCH“ einen unvergesslichen

Abend.

Als Dank für seine professionelle, geduldige und humorvolle Arbeit mit dem Chor überreichte

der erste Vorsitzende André Hinkelmann dem Dirigenten neben verschiedenen Präsenten

ein Ölgemälde, unverwechselbar von Ute Bodensohn gestaltet.

 

Bericht: Cornelie Zimmer (Juni 2016)

 

 

                         Herbertscher Chor

  Geistliches Konzert Musica Sacra auf

                 hohem Niveau

Am Sonntag, dem 22.11.2015   veranstaltete der Herbertsche Chor in der katholischen Kirche in Höchst ein geistliches Konzert, das ein

überzeugendes und mitreißendes Repertoire  bot.

Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste eröffnete der evangelische Posaunenchor unter der Leitung von Michael Bodensohn mit einer 

Kantate  von Bach das Konzert.

Vier geistliche Lieder, gesungen vom Gastgeber mit seinem Dirigenten

Klaus G. Müller, fanden Gefallen bei dem Publikum, vor allem das

‚Laudate Pueri Dominum‘ von Antonio Soler, das von Richard Trares

gekonnt am Klavier begleitet wurde.

Der mit über 70 Sängern besetzte Kirrlacher Chor 

(Dirigent: Richard Trares) begeisterte im ersten Teil  mit vier geistlichen

Liedern.

Nach zwei weiteren Stücken  des Posaunenchors trug der Herbertsche

Chor gefühlvoll den ‚Abendfrieden‘ von Rheinberger vor. Zwei  Spirituals

und das ‚Hallelujah‘ von Leonard Cohen gefielen den Zuhörern, sodass

der Höchster Chor noch ‚Dio del Cielo‘, ein Bergsteigerlied aus den

italienischen Alpen, als Zugabe sang.

Intensiv und rhythmisch brachte eine kleine Auswahl des Kirrlacher

Männerchors das Spiritual ‚Soon ah will be done‘ von William Dawson

zu Gehör, um dann mit gesamter Stärke drei weitere Chorsätze

vorzutragen. Höhepunkt war das Spiritual ‚When the Lord says come‘

(David Pole), bei dem die Soloeinlagen für Gänsehaut sorgten.

Begleitet vom Posaunenchor wurde das Konzert mit dem gemeinsamen

Schlusslied ‚Bleib bei mir‘ von Daniel Rau beendet.

Für das abwechslungsreiche und auf hohem Niveau dargebotene Konzert

bedankte sich das Publikum mit lang anhaltendem Applaus und guter Spendenbereitschaft.

An dieser Stelle möchte sich der Herbertsche Chor beim Publikum für

die Spenden sowie bei Martin Mees für die gelungene Moderation und bei

Anita Künnemann für die gute Organisation des Konzerts ganz herzlich

bedanken.

Auch den vielen Helferinnen und Helfern im Hintergrund, ohne die die Durchführung eines Konzerts nicht möglich wäre,  gebührt ein

Dankeschön.

Text für Presse: Cornelie Zimmer  (November 2015)

  

 

 

 

 

 Herbertscher Chor singt in Rochuskapelle

Der diesjährige Ausflug führte die Sängerinnen und Sänger des Herbertschen Chors mit ihren

Familien an den Rhein.

Als erstes Ziel wurde Mainz angesteuert. Sehenswert war neben dem Dom und dem

Gutenbergmuseum der lebendige Wochenmarkt um den Dom herum.

Nach einer Stärkung ging es rheinabwärts weiter in die Stadt der Hildegard von Bingen.

Dort gründete die Natur- und Heilkundige im 12. Jahrhundert ein Kloster auf dem Rupertsberg,

von dem nur noch zwei Gewölbekeller existieren. Ein interessanter Vortrag im Hildegard-Gewölbe

gab Einblicke in das Leben und Wirken der berühmten Klostergründerin.

Anschließend fuhr der Chor auf den Rochusberg. In der auf dem Berg gelegenen Rochuskapelle

gaben die Sängerinnen und Sänger ein kleines Konzert.

 

Herrliche Ausblicke vom Rochusberg auf das Rheintal luden zum Verweilen ein.

In Oberwesel, dem nächsten Ziel,  bestiegen die Teilnehmer ein Ausflugsschiff nach

Trechtingshausen. Burgruinen, Weinberge und romantische Städtchen säumten das Ufer.

Bei einer Abschlussrast in dem Gasthaus‚ Wiesenmühle‘ in Flörsheim ließen die Höchster einen

schönen und interessanten Ausflugstag ausklingen.

 Bericht: Cornelie Zimmer (Juni 2015)

 

 

 

Herbertscher Chor zu Gast bei Freunden

 

 


Making Music -  unter diesem Motto stand die 15. Chorbegegnung zwischen

dem Silver Ring Choir of Bath und dem Herbertschen Chor aus Höchst.

Diese Konzertreise nach England  erfolgte auf Einladung des englischen Chors,

der mit den Höchstern im Juni 2011  das Jubiläum der 50-jährigen Freundschaft

begehen konnte.

Als erste Aktivität  stand der Empfang in der Guildhall of Bath auf dem

Programm. Bei Getränken und Snacks hieß die Bürgermeisterin  den

Herbertschen Chor mit Partnern und Gästen herzlich willkommen. 

Ausflüge in die nähere Umgebung von Bath führten in pittoreske Dörfer und

großartige gotische Kathedralen. .

Ein Ausflugsziel war Lacock, wo der Herbertsche Chor  vor der Abbey ein

Konzert im Freien gab, das vom lokalen englischen Rundfunk aufgezeichnet

wurde.

Die Innenräume der Lacock  Abbey, ein ehemaliges Nonnenkloster aus dem

13. Jahrhundert,  waren vor allem für die Jugendlichen von besonderem

Interesse, da in ihnen Teile der Harry-Potter-Filme gedreht wurden.

Höhepunkt dieser Chorbegegnung war das gemeinsame Konzert in der

St.-Michael’s Church  in Bath.  Beide Chöre gaben Kostproben ihres Könnens. 

Unter den Gästen befand sich  der hochbetagte ehemalige Chorleiter des

Silver Ring Choirs, Kelvin Thomas, der 1961 zum ersten Mal mit seinem

englischen Chor den Odenwald besuchte. 

Mit immer noch kraftvoller Stimme sang er das gemeinsame Schlusslied

‚Deep the Silence‘, das von ihm arrangiert wurde, auf Walisisch mit.

Bevor die  traditionelle Farewell-Party in der Selwyn Hall of Box begann,

folgte der Chor der Einladung, der örtlichen Kirchengemeinde, in der

anlässlich eines Blumenfests prachtvoll geschmückten Kirche von Box

zu singen.

Leckere Speisen und Getränke, nette Gespräche und eine Tombola  

trugen zum Gelingen des Abschiedsabends bei. 

Als Gastgeschenk  überreichten die Höchster den englischen Sängerinnen

und Sängern Noten von Leonard Cohens ‚Hallelujah‘ und dankten der

Organisatorin Ruth Bwye mit einem  Fotobuch über die Chorbegegnung

von 2011.

Vor dem Rückflug nach Frankfurt blieb noch die Gelegenheit, sich in den

Trubel der City of London zu stürzen oder etwas beschaulicher den Palast

der Queen zu besichtigen. 

Nach einer harmonischen Konzertreise voller schöner und neuer Eindrücke

trafen die Höchster am späten Sonntagabend  wieder im  Odenwald ein.

 

Pressebericht:  Cornelie Zimmer (Juni 2014)


 

 

 

                            HERBERTSCHER CHOR GEWINNT WETTSTREIT

 

 

 

  

Probe vor dem Wettsingen

 

Das sonnige Herbstwetter  sorgte für gute Stimmung bei unserem Chorwettbewerb am

vergangenen Sonntag (29.09.2013).                                                                                                         

Schon am frühen Morgen starteten wir nach Steinbach in der Nähe von Gießen, wo der  

Männerchor „Eintracht Steinbach“ anlässlich seines 150-jährigen Jubiläums einen sakralen

Chorwettbewerb ausrichtete.

In der Gruppe ‚Gemischte Chöre bis 45 Sänger/innen’ erzielten wir den 1. Klassenpreis, den

1. Dirigentenpreis und ein Silberdiplom.

Nach einem gemeinsamen  Mittagessen in Steinbach fuhren wir in das mittelalterliche

Städtchen Laubach am Fuß des Vogelsbergs.

Das Schloss Laubach, das noch heute von der Grafenfamilie Solms-Laubach bewohnt wird, 

und die historische Altstadt  boten eine passende Kulisse für weitere Liedvorträge.

An dieser Stelle möchten wir uns bei unserem Chorleiter Klaus G. Müller für die gute

Wettstreit-Vorbereitung bedanken.

Des Weiteren geht ein herzliches Dankeschön an Hans und Claudia Rausch aus Airlenbach

für die großzügige Einladung zum Mittagessen und die Planung des Rahmenprogramms.

 

Bericht: Cornelie Zimmer  (Sept. 2013)

 

 

 

 

                      Herbertscher Chor in Italien

                    

Wetterkapriolen trübten die Stimmung, als der Herbertsche Chor über Himmelfahrt 2012

zu einem Chorbesuch nach Livigno fuhr.

Dieser bekannte Skiort liegt auf einer Höhe von über 1800 Metern in der italienischen

Provinz Sondrio in der Lombardei. Wegen seiner im Winter von der Außenwelt

abgeschnittenen Lage erklärte Napoleon den Ort zur zollfreien Zone. Diesen Status genießt          

der Ort auch heute noch.

Schon seit längerer Zeit hatte Don Feidner, ein Sänger des Höchster Chores, Kontakt mit

dem Coro Monteneve in Livigno aufgenommen. Bei zahlreichen Besuchen vertiefte sich

die Freundschaft  und der Gedanke eines Chorbesuchs rückte in greifbare Nähe. Dons

Bilder von der herrlichen Bergwelt Livignos taten ihr Übriges, die Sängerinnen und Sänger

mit ihren Familien und Freunden auf die Fahrt einzustimmen.

Bei strahlendem Sonnenschein führte  Don die Höchster am nächsten Vormittag durch

den Ort und zeigte ihnen die besten Cafés und Geschäfte. 

Anschließend besuchten sie Trepalle, das höchstgelegene  bewohnte Dorf Europas.

Eine kleine Kapelle mit großartiger Akustik lud zum Singen ein. 

Wer dann noch Lust und Energie hatte, wanderte am Nachmittag mit Don durch das

Val Nera (dunkles Tal) zu einem beeindruckenden Wasserfall. 

Eine Fahrt mit dem Bernina -Express stand am nächsten Tag auf dem Programm.

Zunächst ging es mit dem Bus nach Poschiavo in Graubünden. Von dort startete die

kurvenreiche Tour über den Bernina-Pass,  bis der Zug schließlich das fast tausend Meter

höhere und um einige Grad kältere St. Moritz, Stadt der Reichen und Berühmten, erreichte.

Am Samstagmorgen  nutzten viele die Gelegenheit, in Livigno zollfreie Waren einzukaufen.

Danach wanderten  die Höchster zur Latteria di Livigno, einer Sennerei, in der die Milch aus

dem Ort verarbeitet wird. Beim anschließenden Mittagessen, zu dem der Coro Monteneve

eingeladen hatte, konnte man sich von der ausgezeichneten Qualität der Molkereiprodukte

in Form von Käse und Eis überzeugen. 

Höhepunkt des Chorbesuchs war das gemeinsame Chorkonzert am Samstagabend im

Cinema-Gebäude von Livigno. Die abwechslungsreichen Liedvorträge beider Chöre

begeisterten das Publikum.

Bei einem gemeinsamen Abendessen nach dem Konzert, zu dem der italienische Chor in

ein Restaurant eingeladen hatte, lernten sich die Sängerinnen und Sänger beider Chöre

näher kennen.                                                                                                                    

 

Am Sonntagmorgen trat der Chor voller neuer schöner Eindrücke von Land und Leuten 

die Heimreise an.   

  

Bericht: Cornelie Zimmer (Mai 2012)

                      

                             Coro Monteneve und Herbertscher Chor

 

 

 

      Der Herbertsche Chor aus Höchst und

        der Silver Ring Choir of Bath feiern

                  50 Jahre Freundschaft              

 

                    

                          1996 gemeinsames Singen bei Konzert in Bath 

  

Über das verlängerte Wochenende an Christi Himmelfahrt 2011 war der gemischte englische Chor,

The Silver Ring Choir of Bath,   Gast bei dem Herbertschen Chor in Höchst, um gemeinsam das

Jubiläum der 50-jährigen Freundschaft zu feiern.

 

Mit einer Anfrage des Hessischen Sängerbundes wurde 1960 der Grundstein gelegt.

Man wollte wissen, ob der Herbert’sche Männerchor aus Höchst, damals schon ein gemischter Chor,

in der Lage sei einen Chor aus England in Familien aufzunehmen und  Konzerte und Ausflüge

zu organisieren. Im Gegenzug würde der deutsche Chor im Folgejahr nach England eingeladen werden.

 

Der Vorstand des Höchster Chores unter der Leitung von Adam Appel und Wilhelm Reeg

nahm die Herausforderung an.

 

Natürlich war der Besuch eines ausländischen Chores zur damaligen Zeit etwas Außergewöhnliches,

und  man kann sich vorstellen, dass die Verantwortlichen des Herbert’schen Männerchores

einige schlaflose Nächte verbrachten.

 

Nachdem die Kostenfrage – man sammelte Spenden  - geklärt war, musste ein Dolmetscher

gefunden werden. Glücklicherweise lebte in Bath  der deutschsprachige Dr. Fritz Kohn, der 

als Mittelsmann zwischen beiden Chören fungierte.

 

Und so nahm die sehr zeitaufwändige Korrespondenz per Luftpost ihren Lauf.

 

Im August 1961 traf der Silver Ring Choir of Bath dann endlich in Höchst ein

.

Bei Konzerten in Darmstadt, Bad König und Höchst zeigte englische Chor unter der Leitung

von Kelvin Thomas sein herausragendes Können.

 

Erste freundschaftliche Bande wurden bei Ausflügen in und um Höchst, in die nähere Umgebung 

und nach Heidelberg geknüpft. Man sprach mit Händen und Füßen, und man verstand sich.

 

Im Folgejahr fuhren die Sängerinnen und Sänger des Herbet’schen Männerchores mit ihren

Familien nach Bath in Südwest-England. Diese beiden Besuche bereiteten die Grundlage für

regelmäßige Chorbegegnungen.

 

Viele familiäre Freundschaften sind im Laufe der Jahrzehnte entstanden

.

Die Ehepaare Maria und Horst Rudolph aus Höchst und Morfydd und Brian John  aus Bath

konnten gemeinsam mit den Chören ihre 50 Jahre währende Freundschaft feiern.

 

Neben Ausflügen nach Heppenheim und Miltenberg war das Konzert am Freitagabend der

Höhepunkt der Chorbegegnung.

 

In dem vollbesetzten Saal des Höchster Bürgerhauses begeisterten der englische Chor unter

der Leitung von Ruth McKibbin und der Herbertsche Chor mit seinem Chorleiter Klaus G. Müller

das Publikum.

Auch der anlässlich des 65. Böltener Treffens angereiste Chorus Ostrava aus Tschechien unter

der Leitung von Lumir Pivovarský  erntete Beifallsstürme. Zum Abschluss des großartigen Konzertes

sangen die drei Chöre gemeinsam  ’An Irish Blessing’, ein Volkslied aus Irland.

 

Der tschechische  Chor nutzte nach dem Konzert die Gelegenheit, bei einem gemütlichen Beisammensein

Kontakte mit dem Silver Ring Choir und dem Herbertschen Chor zu knüpfen.

 

Am Samstagmorgen übergaben die englischen Gäste ihr Jubiläumsgeschenk, eine Sitzbank mit

Widmung, die in der Hofreite am Fischbrunnen zur Benutzung bereitsteht.

 

Bei der  ’Farewell-Party’ in der TSV -Turnhalle gab die zweite Vorsitzende Heike Megow einen

Einblick in die Entstehungsgeschichte der Freundschaft und Don Feidner ließ in einer Bildershow

50 Jahre Chorfreundschaft Revue passieren.

Viele Chorfreunde und Chormitglieder der `ersten Stunde’ waren beim

Abschiedsabend anwesend.

Dem Silver Ring Choir wurde ein Fotobuch und DVDs mit Bildern und Dokumenten über die

50-jährige Freundschaft als Gastgeschenk überreicht.                                   

Bericht: Cornelie Zimmer (Juni 2011)

 

...................................................................................................................................................